In Artikel 1 unserer dreiteiligen Serie ging es um die Veränderungen an den Brüsten, die während und nach einer Schwangerschaft zu erwarten sind. Zwar sind diese ganz natürlich und so gut wie unvermeidbar, doch viele Betroffene leiden darunter. In diesem Artikel gehen wir näher auf die psychische Belastung ein, die daraus entstehen kann. Da das Brüste straffen meist die einzige Lösung ist, damit sich Frauen wieder wohlfühlen, gehen wir im dritten Teil unserer Serie auf das Leben nach dem Brüste straffen ein.

Psychische Probleme von Frauen, die unter hängenden Brüsten leiden

Ein Hängebusen ist körperlich sowie psychisch eine Last für betroffene Frauen. Die Brüste wurden mit der Schwangerschaft und Stillzeit voller und schwerer, was die Haut gedehnt und eventuelle Schwangerschaftsstreifen hinterlassen hat. Selbst wenn Sie mithilfe von Ernährungsumstellung und Sport – sowie aufgrund der hormonellen Veränderungen – später wieder abnehmen und kleinere Brüste bekommen, wird jene gedehnte Haut übrig bleiben. Sie führt zu einem Hängebusen, was durch die Schwerkraft und dann im Laufe der Jahre durch die weniger straffe Haut oder Bindegewebsschwächen noch verstärkt wird. Die Folge: Sie fühlen sich unattraktiv.

Die Schwangerschaft ist ohnehin eine Zeit, in der aufgrund des Hormonhaushaltes und der körperlichen Veränderungen die Psyche betroffen ist. Nicht alle Frauen sehen sich der Aufgabe gewachsen. Manche stehen ständig unter Stress, weil sie sich um den Säugling und den Haushalt kümmern müssen oder nach dem Mutterschaftsurlaub den Wiedereinstieg ins Berufsleben wagen und neue Hürden zu überwinden haben. Dazu kommt, dass sich viele Frauen aufgrund der Dehnungsstreifen und der hängenden Brüste nicht mehr attraktiv fühlen. Sie glauben, ein Stück ihrer Jugendlichkeit eingebüßt zu haben und in den Augen Ihres Partners nicht schön zu sein.

Mit diesem Gefühl verbunden ist ein gemindertes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Sie werden sich vielleicht davor scheuen, sich vor dem Partner zu entblößen, was Intimität hemmen und das Sexualleben beeinflussen wird. Oder sie schämen sich ihres Körpers und vermeiden den Gang ins Schwimmbad oder die Sauna, weil Bikini und Badeanzug den hängenden Busen kaum kaschieren können. Auch bei der Kleidungswahl sind etliche Frauen mit Hängebrüsten eingeschränkt und müssen auf ihre ehemaligen Lieblingskleidungsstücke verzichten oder haben es schwer, den richtigen BH zu finden. Einige Betroffene verzichten sogar auf Freizeitaktivitäten wie das Tanzen und ziehen sich mehr und mehr zurück, um den – wirklichen oder gefühlten – Blicken nicht ausgesetzt zu sein. All dies mindert ihre Lebensqualität, führt zu Unzufriedenheit, teilweise auch zu sozialer Isolation oder zu einem Scheitern der Beziehung. Da die Frauen sich unästhetisch fühlen, verlieren sie nach und nach ihre Lebensfreude und leiden womöglich so sehr, dass sich ihr Verhalten komplett verändert. Ihre Frustration kann im Ernstfall sogar zu Alkoholmissbrauch führen oder das Familienleben beeinträchtigen.

Das Brüste straffen als Ausweg

Mit den typischen Ratschlägen wie Bewegung, Pflege und Ernährungsumstellung kann man nur sehr schwer und in geringem Maße auf lange Sicht gegen Hängebrüste ankämpfen. Oft verstärkt dies den Druck noch und trägt zur Unzufriedenheit und psychischen Belastung bei. Eine Abhilfe ist die Bruststraffung mit oder ohne Brustvergrößerung, die von einem erfahrenen ästhetisch-plastischen Chirurgen durchgeführt werden sollte. Bei der operativen Straffung der Brust setzt der behandelnde Arzt – nach dem Beratungsgespräch und der Voruntersuchung – gezielte Schnitte an den Brüsten. Diese verlaufen um die Brustwarzen oder entlang der Unterbrustfalte und dienen dazu, überschüssige Haut zu entfernen. Anschließend versetzt der Chirurg das Drüsengewebe und die Brustwarze nach oben, strafft die verbliebene Haut und vernäht die Schnitte. Die neuen Brüste lassen sich in eine ästhetische Form modellieren, wobei auf Wunsch eine Brustvergrößerung möglich ist. Das Brüste straffen kann professionell und für gewöhnlich ohne große Risiken durchgeführt werden und Ihnen wieder zu mehr Lebensqualität verhelfen. Lesen Sie nächste Woche den Artikel dazu, wie sich das Leben mit der neuen Brust gestaltet.

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