Brustvergrößerung

Die weibliche Brust gilt als das Weiblichkeitssymbol und trägt für viele Frauen dazu bei, dass sie sich weiblich und attraktiv fühlen. Ein schöne Brust bzw. Brustform kann aus meiner langjährigen beruflichen Erfahrung daher entscheidend zu einem positiven Lebensgefühl einer Frau beitragen. Die Brust unterliegt jedoch durch Alterungsprozesse, hormonelle Veränderungen, Gewichtsschwankungen oder Schwangerschaften ständigen natürlichen Veränderungen. Auch veranlagungsbedingt kann eine Asymmetrie oder eine vom Wunschbild abweichende Brustgröße/-form vorliegen, die nicht zum eigentlichen Körperbau oder der Körpersymmetrie passt. Diese Veränderungen können das Selbstvertrauen und Körpergefühl einer Frau ganz erheblich beeinflussen.

Durch eine Brustvergrößerung kann die Brust wieder in ihre ursprüngliche oder auch neue natürliche und ästhetische Form gebracht werden bzw. eine Symmetrie hergestellt werden. Als Spezialist für Brustvergrößerung ist diese OP seit Jahren einer der von mir am häufigsten durchgeführten operativen Eingriffe. Unter estheticon.de bzw. jameda.de können Sie sich darüber weiter informieren oder auch Erfahrungsberichte von bereits operierten Patientinnen lesen. In einem ausführlichen und persönlichen Beratungsgespräch, in dem Sie auch Probeimplantate testen können, werde ich auf Ihre individuellen Fragen und Anliegen eingehen.

Brustvergrößerung im Überblick

Allgemeine Informationen - Brustvergrößerung

Am häufigsten werden für die Brustvergrößerung (Mammaaugmentation) Silikonimplantate verwendet. Die Implantate sind in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten technisch stark weiterentwickelt worden, so dass man bei ihnen zwischenzeitlich durchaus von einem „Hightech-Produkt“ sprechen kann. Es gibt dabei eine Vielzahl an Formen und Größen, so dass für jeden Körperbau und die gewünschte Brustform ein passendes Implantat für ein optimales, individuelles Ergebnis ausgewählt werden kann. Die Form der Implantate ist entscheidend für die spätere Ästhetik und Form der Brust. Es gibt Implantate mit einer runden oder anatomischen (tropfenförmig) Form, wobei ein tropfenförmiges Implantat eher zu einem natürlichen Erscheinungsbild führt. Die runden Implantate hingegen können eher etwas „unnatürlich“ wirken, welches unter anderem auch von Patientinnen gewünscht wird.

Die Produkte bekannter Implantathersteller unterscheiden sich sowohl in ihrer geometrischen Form als auch in den Festigkeitsstufen des Silikongels, so dass auch diese Faktoren bei der Auswahl Ihres persönlichen Implantates mit berücksichtigt werden. Bei den Implantathüllen werden heute hauptsächlich texturierte Implantate verwendet.

Diese haben eine raue Oberfläche und reduzieren dadurch das Risiko einer Kapselfibrose (Kapselverhärtung). Das Risiko für eine postoperative Kapselfibrose liegt je nach Literaturangabe zwischen 5-7%, wobei ich aus meiner persönlichen Erfahrung heraus von einer niedrigeren Rate ausgehen kann. Die Implantate, die für die Brustvergrößerung verwendet werden, sind mit einem Kohäsivgel gefüllt, das eine hohe Bindungsfähigkeit besitzt. Das Innere der Implantate ist somit nicht mehr flüssig, dass heißt, sie können nicht mehr wie bei den ersten Implantaten nach Beschädigung auslaufen und gewährleisten zudem eine hohe Formstabilität. Auch das Kohäsivgel gibt es in unterschiedlichen Festigkeitsstufen, was ebenfalls im Bezug auf das gewünschte Operationsergebnis berücksichtigt werden kann.

Ablauf - Brustvergrößerung

Vor der Operation werden im Rahmen eines ausführlichen Gesprächs und nach einer körperlichen Untersuchung alle wichtigen Details mit Ihnen geklärt. Ziel ist es, Ihre persönlichen Vorstellungen und anatomischen Besonderheiten zu berücksichtigen und so ein optimales Ergebnis für Sie zu erzielen. Die Zugangswege für eine Brustvergrößerung sind die Unterbrustfalte, der Brustwarzenvorhof und die Achselhöhle.

Am Pectoralismuskel (Brustmuskel) wird eine Implantattasche gebildet, die entweder über oder unter dem großen Brustmuskel liegt, je nachdem welche Implantatposition präoperativ mit Ihnen besprochen wurde. Welche Position das Implantat hat, ist abhängig von den Gegebenheiten des Weichteilmantels (Haut, Unterhautfettgewebe und Brustdrüsengewebe).

Als grobe Orientierung lässt sich sagen, dass bei einem guten Weichteilmantel das Implantat auch auf den Muskel gelegt werden kann, ohne dass es postoperativ zu einer Stufenbildung (Übergang vom Brustkorb zur Brust) kommt. Häufiger jedoch wird das Implantat unter den Muskel gelegt, da bei den meisten Patientinnen der Weichteilmantel der Brust zu gering ist, um ein natürliches Ergebnis zu erzielen. Die Operation selber erfolgt blutarm durch die Hochfrequenztechnik, so dass in der Regel nach der Operation keine Drainagen eingebracht werden müssen.

Komplikationen - Brustvergrößerung

Komplikationen sind für Brustoperationen insgesamt selten, jedoch nicht ausgeschlossen. Postoperativ können Schwellungen und kleinere Blutergüsse auftreten, die sich jedoch meist nach kurzer Zeit wieder zurückbilden. Auch die postoperativen Schmerzen sind gering und mit den klassischen Schmerzmedikamenten (z.B. Ibuprofen) gut kontrollierbar.

Nachsorge - Brustvergrößerung

Die Sensibilität der Brustwarze kann aus meiner Erfahrung postoperativ zwischen etwas überempfindlich bis etwas reduziert sein, erholt sich aber schnell in den ersten Wochen. Die Stillfähigkeit bleibt normalerweise nach einer Brustvergrößerung erhalten. Es wird empfohlen einen Sport-BH für ca. 6 Wochen zu tragen.

Geschätzte Kosten - Brustvergrößerung

5500 – 6500 €

Welche Brustimplantate gibt es?

Dr. med. Mathew Muringaseril

Seit vielen Jahren überzeugt Dr. med. Muringaseril seine Patienten mit seiner Erfahrung und Kompetenz.

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