Fettabsaugung

Die Fettabsaugung ist einer der am häufigsten durchgeführten Eingriffe in der Ästhetischen Chirurgie.

Eine lokale Fettgewebsansammlung bzw. „Fettpolster“ können die Körpersilhouette deutlich verändern und zu einem Leidensdruck und sowie einem negativem Körpergefühl bei dem Betroffenen führen. Die Ursachen für eine lokale Fettansammlung können Stoffwechselveränderungen, Alterungsprozesse, Gewichtsschwankungen oder auch konstitutionelle Faktoren sein, die letztendlich zu einer Asymmetrie des Körpers führen. Häufig empfinden die Betroffenen auch negativ, dass sich die Figur oder einzelne Bereiches des Körpers durch die Kleidung abzeichnen. Zudem besteht nicht selten ein Konfektionsgrößenunterschied zwischen Ober- und Unterkörper.

Die häufigsten Behandlungszonen bei einer Fettabsaugung sind der Bauch, die Flanken (auch „love handles“ genannt), die Oberschenkelaußenseite (Reiterhose), die Oberschenkelinnenseite sowie die Knie. Auch Normalgewichtige können von Fettgewebsansammlungen betroffen sein und Menschen, die unter einem Lipödem (Fettverteilungsstörung) leiden.

Durch eine Fettabsaugung über mehrere sehr kleine, nicht sichtbare Schnitte, kann eine natürliche und ästhetische Form mit deutlicher Verbesserung der Köpersilhouette erreicht werden, die bei konstant gehaltenem Körpergewicht langfristigen Erfolg verspricht und Ihnen wieder zu einem positiven Körpergefühl verhilft.

Als erfolgreicher Plastischer Chirurg und Arzt stehe ich Ihnen gerne bei diesem Thema mit meiner Erfahrung zur Seite.

Fettabsaugung im Überblick

Allgemeine Informationen - Fettabsaugung

Die Fettabsaugung wird in der WAL-Technik (Wasserstrahl-assistierte Liposuction) durchgeführt, dass heißt, es wird eine sogenannte Tumeszenz in den abzusaugenden Bereich infiltriert. Die Tumeszenz ist eine Mischung aus Kochsalz, Betäubungsmittel und einem durchblutungsreduzierenden Medikament. Dies dient zum einen dazu, dass die Fettzellen aufquellen, so dass sie besser abgesaugt werden können. Zum anderen dient das Betäubungsmittel während der OP der Schmerzausschaltung und lindert auch nach der OP die Schmerzen.

Das durchblutungsreduzierende Medikament verringert die Durchblutung im OP-Gebiet, um eine Blutergussbildung während und nach der OP zu reduzieren.

Um ein optimales Operationsergebnis zu erzielen, ist eine gute Hautqualität entscheidend. Aus diesem Grund findet vor der OP eine gründliche körperliche Untersuchung statt. So kann bei einem bereits vor der Fettabsaugung bestehenden Hautüberschuss keine Absaugung durchgeführt werden, da dadurch der bestehende Hautüberschuss noch verstärkt werden würde.

Dieser Fall betrifft es aus meiner Erfahrung am häufigsten den Bauchbereich, so dass hier als alternativer Eingriff evtl. eine Bauchdeckenstraffung in Frage kommt.

Einschränkungen für eine Fettabsaugung sind auch eine zeitnah geplante Schwangerschaft und starkes Übergewicht. In letzteren Fall sollte zunächst eine Gewichtsreduktion erfolgen und anschließend das Gewicht gehalten werden. Erst dann kann, wenn nötig und kein Hautüberschuss besteht, eine Absaugung durchgeführt werden.

Ablauf - Fettabsaugung

Die Operation kann sowohl ambulant als auch stationär, sowie in Lokalanästhesie oder Vollnarkose durchgeführt werden. Dies hängt davon ab, wo und wie viel Fett abgesaugt werden soll.

An dem präoperativ markierten und abzusaugenden Bereich werden kleinere ca. 3-5mm lange Schnitte gesetzt. Anschließend erfolgt die Infiltration und Verteilung der Tumeszenz. Nach kurzer Wartezeit, in der die Flüssigkeit im Gewebe wirkt, wird mit der Absaugung mit unterschiedlich großen Kanülen begonnen.

Hierbei wird darauf geachtet, dass insgesamt sehr gleichmäßig aus allen Bereichen abgesaugt wird, um so ein symmetrisches postoperatives Ergebnis zu erzielen. Die Stichkanäle werden mit einem einzelnen Faden verschlossen. Anschließend wird ein Kompressionsmieder angelegt.

Komplikationen - Fettabsaugung

Komplikationen sind bei Fettabsaugungen insgesamt selten, jedoch nicht ausgeschlossen. Allgemein lässt sich sagen, dass das Risiko etwas steigt, je ausgeprägter ein Befund vor der Operation ist, dass heißt umso mehr Fettmasse abgesaugt werden muss.

Am häufigsten sind postoperativ Schwellungen und kleinere Blutergüsse, die sich jedoch nach kurzer Zeit wieder zurückbilden. Die Schmerzen sind aus den Berichten der Patient-/innen gering und mit den klassischen Schmerzmedikamenten gut behandelbar.

Die Sensibilität der abgesaugten Region kann postoperativ etwas eingeschränkt sein, erholt sich aber rasch innerhalb weniger Wochen. Der Fadenzug erfolgt meistens ca. 10-14 Tagen nach dem Eingriff.

Nachsorge - Fettabsaugung

Es wird empfohlen, das Kompressionsmieder für ca. 6-12 Wochen zu tragen, je nach abgesaugter Region und Fettmenge. Das Tragen des Mieders reduziert das Auftreten postoperativer Schwellung und Blutergussbildung und fördert so eine schnellere Heilung. Ferner wird die Haut in Ihrer Rückbildung unterstützt.

In den ersten 6-8 Wochen sollte auf Sport, Schwimmen und Sauna verzichtet werden.

Das endgültige Ergebnis ist nach ca. 6-9 Monaten nach dem Eingriff sichtbar.

Geschätzte Kosten - Fettabsaugung

1500 – 4900 €

Dr. med. Mathew Muringaseril

Seit vielen Jahren überzeugt Dr. med. Muringaseril seine Patienten mit seiner Erfahrung und Kompetenz.

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