Tradition

Die Schönheitschirurgie — ein Phänomen unseres Jahrhunderts? Betrachtet man den Boom rund um die Schönheitschirurgie könnte man schnell zu diesem Schluss kommen. Doch dem ist nicht so. Die Ursprünge der Schönheitschirurgie, in Fachkreisen auch plastische und ästhetische Chirurgie genannt, reichen zurück bis zu den Anfängen der Medizin. Bereits vor mehr als 3.000 Jahren nahmen die alten Ägypter rekonstruktive Eingriffe am Gesicht vor. Auch in Indien finden sich Quellen, die von wiederherstellenden Operationen der Nase berichten. Grund hierfür: die drakonischen Strafen der Gesetzgebung zu jener Zeit, die nicht selten das Abtrennen eines Körperteils verlangten.

Vor rund 3.000 Jahren war das Abschneiden der Nase als Strafe für Verbrechen in Indien durchaus üblich. Der operative Teil der ayurvedischen Medizin beinhaltete auch das Wissen um die Rekonstruktion der Nase aus der Stirnhaut. Nachteil dieser Methode: eine breite Narbe auf der Stirn. Mit der Zeit wurden die ästhetischen Ansprüche der Operateure immer höher und so begann ein bis heute anhaltender Prozess der Verbesserung der einzelnen Methoden. Die Schönheitschirurgie war geboren.

Die plastische und ästhetische Chirurgie beginnt ihren Siegeszug in Europa während der Renaissance. Im 19. Jahrhundert dominierten in Europa vor allem Eingriffe wie Nasen-, Augenlid- und Wangenplastiken die wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Die Schönheitschirurgie war plötzlich in aller Munde. Durch die Fortschritte in der Anästhesie wurden in den folgenden Jahrzehnten mehr und mehr auch andere Eingriffe möglich. So entwickelte Hippolyte Morestin 1907 die ersten Techniken zur Verkleinerung der Brust. Gerade während der Kriege im 20. Jahrhundert bekam die plastische und ästhetische Chirurgie noch einmal erhebliche Impulse, konnten doch die erheblichen Verletzungen und Verstümmelungen nur von hervorragenden plastischen Chirurgen behandelt werden. Heute erscheinen uns viele der damals angewendeten Methoden als unschön und brutal. Doch durch stetige Weiterentwicklung der Operationstechniken, -methoden und -geräte unterscheiden sich die Eingriffe heute doch erheblich von den Anfängen der plastischen Chirurgie. Auch der ästhetische Aspekt ist immer wichtiger geworden und wird bei allen Eingriffen mitbedacht. Somit ist auch heute noch die plastische Chirurgie eine wichtige Grundlage, um sich nach der entsprechenden Facharztausbildung auf den ästhetischen Bereich, also die Schönheitschirurgie zu spezialisieren.

Dr. med. Mathew Muringaseril

Seit vielen Jahren überzeugt Dr. med. Muringaseril seine Patienten mit seiner Erfahrung und Kompetenz.

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