Die Brüste der Frau sind nicht nur ihr deutlichstes Schönheitsmerkmal und ein universelles Symbol für Weiblichkeit, sondern leider auch eine der größten Problemzonen, die meist subjektiv von den betroffenen Frauen wahrgenommen werden. Die einen haben zu kleine Brüste und leiden darunter, die anderen haben zu große Brüste und sehen sich deshalb nicht nur mit einer psychischen – sondern auch mit einer physischen Belastung – konfrontiert.

Die Auswirkungen von zu großen Brüsten

Ein großer Busen scheint auf den ersten Blick alles andere als ein Problem zu sein, doch birgt er körperliche Einschränkungen als auch psychische Belastungen. Frauen mit einem zu großen Busen tragen nämlich im wahrsten Sinne des Wortes und auch im übertragenen Sinne eine schwere Last mit sich herum.

Übergroße Brüste können sogar zu Schmerzen oder körperlichen Beeinträchtigungen führen, weil sie durch Kleidung unangenehm eingeengt werden und / oder bei Bewegung hin und her bzw. auf- und abschwingen. Außerdem führt ein Überschuss an Brustgewebe auch zu mehr Gewicht und somit zu erhöhter Schwerkraft, was die Bildung eines Hängebusens unterstützen kann. Die schlaffe Haut lässt den Busen insgesamt weniger ästhetisch wirken und sorgt zudem zu vermehrter Schweißbildung und einem Nährboden für Bakterien und Infektionen. Mit zunehmendem Alter verstärkt sich dieser Effekt noch, da das Bindegewebe mit der Zeit immer schlaffer wird. Da eine zu große Brust automatisch sehr schwer ist, finden es viele Betroffene alles andere als leicht, aufrecht zu stehen, sitzen oder beim Schlafen eine bequeme Position zu finden. Das Gewicht belastet Schultern, Nacken und Rücken und verursacht im Alter Verschleißerscheinungen und Schmerzen sowie Haltungsstörungen.

Als sei dies noch nicht belastend genug, empfinden es viele als unangenehm bis demütigend, ständig neugierigen, lustvollen oder neidischen Blicken ausgesetzt zu sein und aufgrund des Busens im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Sie meiden engen sozialen Kontakt und ziehen sich zurück. Sport macht keinen Spaß, das Entblößen wird vermieden und die Wahl der Kleidung ist deutlich eingeschränkt.

Gründe für zu große Brüste

Die Ursachen für einen zu großen Busen sind zum Teil hormoneller Natur. Ein Überschuss an den weiblichen Geschlechtshormonen Progesteron und Östrogen kann dazu führen, dass die Brüste besonders ausgebildet sind. Oft können die Störungen im Hormonhaushalt durch die Einnahme bestimmter Medikamente ausgelöst werden. Ein verbreiteter Grund für zu große Brüste kann daneben auch in einer Fettverteilungsstörung des Körpers liegen. Auch Übergewicht im Allgemeinen und krankhafte Fettleibigkeit können die Auslöser sein. Darüber hinaus handelt es sich in manchen Fällen schlichtweg um eine erbliche Veranlagung.

Was tun?

Wenn die Brüste gemeinsam mehr als 1.200 g wiegen, die Frau eine Körbchengröße von mehr als D trägt und wenn eine ernsthafte körperliche und seelische Belastung vorliegt, dann sollten die zu großen Brüste (Makromastie) ernst genommen werden. Es stehen einige nicht-operative Methoden zur Verfügung, um Abhilfe zu schaffen. So raten manche Mediziner zu regelmäßiger Bewegung und Physiotherapie – bei wahrlich tiefgreifenden seelischen Problemen ist eine Psychotherapie in Betracht zu ziehen. Doch mit all den Übungen und Therapiesessions wird nur gelindert und nicht die Ursache des Problems behoben, da sich das Volumen und Gewicht der Brust nicht reduziert.

Dasselbe gilt für das Tragen bestimmter Kleidung. Damit lässt sich der übergroße Busen zum Teil kaschieren und manchmal sogar der Schmerz ein wenig mindern, doch eine allumfassende Lösung ist auch dies nicht. Schwarze und dunkle Oberteile ohne große, bunte Muster sowie mit geschlossenem Kragen und keinem großzügigen Ausschnitt lassen die Brüste ein wenig kleiner wirken. Lose, wallende Kleidung und strategisch platzierte Accessoires und Verzierungen lenken den Blick ein wenig vom zu großen Busen ab.

Doch was, wenn Sie sich endlich rundum wohlfühlen wollen, aber nichts mehr hilft? Dann bietet sich die Brustverkleinerung (Mammareduktion) an, die das Gegenteil der Brustvergrößerung (Mammaaugmentation) darstellt. Bei diesem operativen Eingriff entfernt der behandelnde Chirurg pro Brust den gewünschten Anteil an Fettgewebe und überschüssiger Haut. Oft wird so viel entnommen, dass die Körbchengröße hinterher weniger als DD beträgt, wobei je nach Körperbau und persönlichem Wunsch vorgegangen wird. Es ist dabei wichtig, dass Sie sich auf einen seriösen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen mit entsprechender Qualifikation und Erfahrung verlassen. Gern berät Sie Dr. Muringaseril rund um die Brustverkleinerung und ermittelt die beste Lösung sowie eine optimale und individuelle Behandlungsmethode für Sie.

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